Spülabwasseraufbereitung nach DIN 19645

Das Spülabwasser wird nach DIN 19645 so aufbereitet, dass es für die Wiederverwendung als Füllwasser geeignet ist. Das aufbereitete Wasser entspricht den Vorgaben der DIN 19643.

Die Entnahme aus dem Spülabwasserspeicher erfolgt über eine Oberflächenabsaugung. Der Vorfilter dient ausschließlich zur Abtrennung von groben Verunreinigungen wie Haaren, Pflastern, Fasern etc. Das Filtrat der Ultrafiltration ist keimfrei und wird dem Zwischenbehälter zugeführt. Nach einer vorgegebenen Betriebszeit wird die Ultrafiltration mit Wasser aus dem Zwischenbehälter gespült oder einer chemischen Spülung unterzogen.

Durch die Umkehrosmose wird das Wasser aus der Ultrafiltration entsalzt und somit eine „Aufsalzung“ mit Chloriden, Sulfaten, Nitraten des Badewasser-Kreislaufes verhindert.

Die Membranen der nachgeschalteten Umkehrosmose sind nicht chlorbeständig, deshalb wird das Wasser vor der Umkehrosmose entchlort. Dies geschieht über Aktivkohle. Dabei werden auch weitere adsorbierbare Stoffe, wie gebundenes Chlor, AOX, usw., reduziert.

Zum Schutz der Umkehrosmose-Membranen wird das Wasser nach dem Aktivkohle-Filter als zusätzliche Sicherheitseinrichtung mit UV-Licht bestrahlt. Zur Verhinderung von Ablagerungen auf den Umkehrosmose-Membranen ist die Dosierung von Antiskalant notwendig. Um den Mindestwert der Säurekapazität einzuhalten, wird das Wasser anschließend aufgehärtet.